ROnAir.tv-Interview: Eva und Günther zur NSU-Ausstellung

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Video hier ansehen http://www.ronair.tv/kunstundkultur.php?ID=676

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nordbayern.de: NSU-Ausstellung – Schüler für Führungen besonders geschult

nordbayern ROTHENBURG – Ein schwieriges Thema von Schülern für Schüler erklärt: Auf diese Weise sollen Jugendliche die Inhalte der Wanderausstellung „Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“ die zur Zeit im Rathausgewölbe gezeigt wird, besser verstehen. Die Eröffnung der Ausstellung wurde mit viel Publikum begangen.

Lesen Sie den ganzen Artikel hier http://www.nordbayern.de/region/rothenburg-o-d-t/nsu-ausstellung-schuler-fur-fuhrungen-besonders-geschult-1.3530568

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Internationale Wochen gegen Rassismus

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Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 10.-23. März 2014 hat das Bündnis „Buntenburg“ in den vergangenen Wochen ein interessantes Programm zusammengestellt.

Unterstützt von der Stadt Rothenburg ob der Tauber, den Organisationen „laut gegen Nazis“ und „Wir stehen auf“, sowie etlichen weiteren Organisationen und Unternehmen, gehören eine Ausstellung, Workshops, Vorträge sowie Zeitzeugengespräche zum Programm.

Zum Teil sind die Veranstaltungen nicht öffentlich, da sie sich z.B. speziell an eine bestimmte Personengruppe richten, bzw. schulintern stattfinden.

Ganz besonders freuen wir uns, die Wanderausstellung über die Opfer der NSU-Verbrechen vom Institut für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) e.V. präsentieren zu können.

Hier gibts auch den Flyer als PDF.

(Für die Veranstaltungen besteht Einlassvorbehalt gem. Art. 10 BayVersG. Siehe Einladung/Flyer/Plakat)

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Aufgestanden!

Die Stadt Rothenburg ob der Tauber hat sich am 24.10.2013 mit einstimmigem Stadtratsbeschluss der Kampagne „Wir stehen auf!“ des Hamburger Laut gegen Nazis e.V. angeschlossen und ist somit offiziell aufgestanden.

Oberbürgermeister Walter Hartl empfahl ausdrücklich, dem entsprechenden Antrag des Bündnisses „Buntenburg“ zuzustimmen.

Damit erhält das Bündnis nach diversen Aktionen – unter anderem eine Gegenveranstaltung zur NPD Wahlkampfkundgebung und eine flächendeckende Aufkleberaktion – die lang ersehnte offizielle Anerkennung seiner Arbeit.
Ebendiese Aktionen waren es auch, die explizit von einem Stadtratsmitglied gelobt wurden, da man sich intern nur in einem „man könnte, man sollte“-Kreis gedreht habe und einzig Buntenburg letztenendes tatkräftig das Zepter in die Hand genommen hätte.

Das Bündnis fühlt sich erneut bestätigt, dass ein lautes Aufstehen gegen Nazis das einzige Mittel der Wahl ist.

Aufgestanden!

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Unsere neuen Aufkleber sind da!

Unsere neuen Aufkleber sind da! Jetzt in PVC und haltbar. Fürs Auto. Fürs Schaufenster. Für die Türe.
Wer einen (oder zwei) will, einfach Mail an info@buntenburg.de.
Auf gehts! Kleben!!

aufkleber-klein

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Nicht tolerierbar

Das Problem mit dem Tolerieren des Nichttolerierbaren – eine Position, die im Zuge der jüngsten Vorkommnisse hier in Rothenburg verschiedentlich geäußert wurde – besteht darin, dass es oberflächlich betrachtet ein gutes Argument zu sein scheint. Sollte in einer Demokratie nicht jeder gleich behandelt werden, wie verabscheuenswert auch immer seine Ansichten sein mögen? Ist dies nicht die fundamentale Grundlage unseres Systems? Nein, nicht wirklich. Diese scheinbar zutiefst tolerante Argumentation kann sich nur durchsetzen, wenn man die Logik, die Geschichte und vor allem den gesunden Menschenverstand vollkommen außer Acht lässt. Daher ist es wichtig, diese fehlerhafte Definition des Konzepts der Toleranz richtig zu stellen – weil genau diese falsche Auffassung von Toleranz immer in den Vordergrund gerückt wird, um das zu rechtfertigen, was nicht zu rechtfertigen ist!
Beginnen wir mit der Logik. Hierfür sollte ein einfaches Gedankenspiel genügen. Man stelle sich nur einmal vor, die Nazis würden tatsächlich eine Bundestagswahl gewinnen. Würden sie uns im Gegenzug die Toleranz erweisen, sich zu einem späteren Zeitpunkt erneut einer Wahl zu stellen? Wohl kaum. Die wahrscheinliche Konsequenz wäre vielmehr: „ein Mann, eine Stimme, ein einziges Mal.“ Wir haben es hier nicht mit Demokraten zu tun. Das Toleranzargument geht davon aus, dass alle Parteien nach den gleichen Regeln spielen. Das war der fatale Fehler in der Weimarer Republik, die durch das Tolerieren des Nichttolerierbaren den Nazis ermöglichte, die demokratische Regierung in Deutschland zu vernichten.

Natürlich war das nicht das Einzige, was zerstört wurde, als man die Nazis beim ersten Mal nicht ernst genommen hat. Unsere Geschichte gebietet es uns, der Abermillionen von Menschen zu gedenken, die infolge der Machtergreifung Hitlers umgebracht wurden (einschließlich der mindestens 6 Millionen Juden). Der beste Weg, um diese moralische Verpflichtung zu erfüllen, ist es, die Lektion, die wir aus dem Krieg gelernt haben, zu verinnerlichen und zu leben: „Nie wieder“. Das Schlimmste am Argument, man solle das Nichttolerierbare tolerieren, ist, dass es die Opfer verhöhnt und die gezogenen Lehren zu einer Farce macht. Jene, die diese Ansichten befürworten, die direkt in die schlimmste von Menschen verursachte Katastrophe der Geschichte führten, müssen als das angesehen werden, was sie sind: Zerstörer, die darauf aus sind, all das zu vernichten, was Deutschland seither wieder mühevoll aufgebaut und erreicht hat. Wir dürfen diese faule Argumentation, die nur darauf abzielt, das Thema von der fundamentalen Realität abzuwenden, nicht zulassen.

Nicht alle politischen Parteien sind gleich. Jene, die auf die Zerstörung der Demokratie abzielen und den Mord an Millionen billigend in Kauf nehmen, dürfen nicht ignoriert werden. Sie sind sehr ernst zu nehmen. Das Nichttolerierbare darf nicht toleriert werden!

Dr. John C. Hulsman
für Buntenburg

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Ev. Kirchenvorstand steht zu „Ort der Vielfalt“

Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde St. Jakob heißt in ihren Kirchen Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Welt willkommen. Wir zeigen allen, unabhängig von ihrer Konfession oder Religion, den Schatz der Kirchen, den wir selbst ererbt haben, und laden alle ein, zu Andacht, zu Stille und zum Hören der Kirchenmusik. In der Heiligen Schrift wird das Recht von Minderheiten und Fremden hoch geschätzt. Gastfreundschaft ist eines der Werke der Barmherzigkeit. Jesus Christus spricht im Gleichnis vom Weltgericht: „Ich bin ein Fremder gewesen, und ihr habt mich aufgenommen.“ (Matthäus-Evangelium 25,35 vgl. Jesaja 58,7) Weiterlesen ›

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„bunt ist frei“ Aktionsfest gegen NPD-Kundgebung am 16.7.2013

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„Toleranz ist gut. Aber nicht gegenüber Intoleranten“

Hier in Stichpunkten die Rede des Rothenburger Oberbürgermeisters Walter Hartl, die er uns freundlicherweise zur Veröffentlichung hat zukommen lassen:

Ich freue mich darüber, dass ich heute hier so viele auf dem Kirchplatz begrüßen kann, die mit ihrer Anwesenheit deutlich machen, dass Nazis in Rothenburg keinen Platz haben.

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Frankenschau aktuell: Anti-Nazi-Kundgebung in Rothenburg

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Wir stehen auf!

http://www.wirstehenauf.net/

Laut gegen Nazis

Unser Bündnispartner

Buntenburg o.d.T.

BUNTENBURG eint die Auffassung, dass die deutschlandweiten Probleme mit rechtsextremen Einflüssen, die sich auch in unserer Region äußern, konsequent und langfristig bekämpft werden müssen. BUNTENBURG engagiert sich gegen die in Rothenburg o.d.T. und der Region vorhandenen neonazistischen Strukturen und setzen mit ihrem Engagement und eine bereits vorhandene Vielfalt entgegen. BUNTENBURG ermutigt alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Rothenburg und Region, die hier tätigen Unternehmen, Vereine und Organisationen, sowie alle deutschlandweit agierenden Gruppen, die uns im Sinne des Grundkonsenses unterstützen wollen, sich aktiv am Aktionsbündnis zu beteiligen.

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